Marktanteile im Fokus: GGL-Studie beleuchtet legales und illegales Online-Glücksspiel in Deutschland 2024

Studienhintergrund und Methodik
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder veröffentlichte kürzlich eine detaillierte Untersuchung, die auf einer Befragung von 2.000 Nutzern basiert und vom Blockchain Research Lab durchgeführt wurde, wobei die Ergebnisse zeigen, dass lizenzierte Betreiber 77,03 Prozent des gesamten Online-Glücksspielaufkommens einschließlich Casino-Produkten ausmachen, während der illegale Markt einen Anteil von 22,97 Prozent hält und mit rund 547 Millionen Euro im Jahr 2024 bewertet wird. Diese Zahlen verdeutlichen eine klare Konzentration auf regulierte Angebote, obwohl zahlreiche unLizenzierte Plattformen weiterhin existieren und Nutzer anziehen.
Die Erhebung konzentrierte sich auf Ausgabenverhalten und Nutzungsgewohnheiten, wobei Forscher die Daten so aufbereiteten, dass eine genaue Trennung zwischen legalen und illegalen Segmenten möglich wurde, und die Ergebnisse positionieren sich bewusst vor der umfassenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021, die bis Ende 2026 ansteht.
Zentrale Ergebnisse der Analyse
Im Detail ergaben die Erhebungen, dass der legale Sektor den Großteil der finanziellen Aktivitäten bindet, da Nutzer bevorzugt auf Anbieter zurückgreifen, die den Vorgaben der Behörde entsprechen, während der illegale Bereich trotz seiner Größe von etwa 547 Millionen Euro weniger dominant bleibt und vor allem durch vereinzelte Plattformen gespeist wird. Beobachter notieren, dass diese Verteilung trotz der Verfügbarkeit unregulierter Sites eine starke Tendenz zur Legalität widerspiegelt, und die Studie hebt hervor, wie die Befragten ihre Ausgaben primär bei zugelassenen Operatorn tätigen.
Die Daten zeigen zudem, dass die Konzentration um legale Angebote nicht nur auf regulatorische Maßnahmen zurückzuführen ist, sondern auch auf Faktoren wie Vertrauen und Sicherheit, die Nutzer bei lizenzierten Plattformen wahrnehmen, und dies führt zu einer stabilen Marktstruktur, die bis zur anstehenden Vertragsprüfung im Jahr 2026 relevant bleibt.
Einordnung vor der Vertragsprüfung 2026
Die Veröffentlichung erfolgt gezielt im Vorfeld der vollständigen Evaluierung des 2021er Staatsvertrags, die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll, und Experten sehen darin eine Grundlage für mögliche Anpassungen, während die aktuellen Zahlen aus 2024 bereits Einblicke in die Wirksamkeit bestehender Regelungen bieten. Die Studie unterstreicht, dass der illegale Marktanteil von 22,97 Prozent zwar signifikant ist, aber hinter dem legalen Anteil zurückbleibt, und dies könnte die Diskussionen um weitere Regulierungsmaßnahmen beeinflussen.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat die Ergebnisse in einer offiziellen Mitteilung zusammengefasst, die unter dieser Studie und Pressemitteilung abrufbar ist, und die Verknüpfung mit der bevorstehenden Überprüfung macht die aktuellen Marktdaten besonders relevant für zukünftige Entscheidungen.
Auswirkungen auf den Gesamtmarkt
Die Befragung von 2.000 Teilnehmern lieferte detaillierte Einblicke, wie Ausgaben auf verschiedene Angebote verteilt werden, und die Zahlen belegen, dass der legale Bereich mit 77,03 Prozent dominiert, während illegale Aktivitäten auf 547 Millionen Euro beschränkt bleiben. Solche Erkenntnisse helfen dabei, Trends zu identifizieren, die sich bis 2026 weiterentwickeln könnten, und sie zeigen, dass viele Nutzer trotz der Präsenz unLizenzierter Seiten auf regulierte Optionen setzen.
Die Konzentration um legale Operatorn wird durch die Studie als stabil beschrieben, wobei die 22,97-prozentige illegale Quote als Hinweis auf bestehende Lücken dient, die in der kommenden Vertragsrevision adressiert werden könnten. Die Ergebnisse basieren auf aktuellen Erhebungen aus 2024 und bieten somit eine solide Basis für Analysen, die über die nächsten Monate und Jahre hinweg relevant bleiben.
Zusammenfassung der Marktentwicklung
Zusammengefasst bestätigen die von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder präsentierten Daten eine klare Dominanz des legalen Online-Glücksspiels, mit lizenzierten Anbietern, die 77,03 Prozent des Aufkommens abdecken, und einem illegalen Segment von 22,97 Prozent im Wert von rund 547 Millionen Euro. Die Studie des Blockchain Research Lab, gestützt auf 2.000 Nutzerbefragungen, positioniert diese Fakten unmittelbar vor der umfassenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags bis Ende 2026, und sie liefert damit objektive Grundlagen für weitere regulatorische Überlegungen in diesem Bereich.